Hypnosetherapie und Hypnose aus der Ostschweiz in Wil, St. Gallen.

Hypnose bei Angst - Wie entstehen eigentlich Ängste in unserem Körper?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum sich Angstgefühle nicht sofort abschalten lassen, wenn sie mal aktiv sind und warum sie überhaupt entstehen.

 

Angstgefühle sind Bestandteil eines wichtigen Schutzmechanismus unseres Körpers. Sie haben die Aufgabe, den Organismus bei Gefahrensituationen am Leben zu erhalten. Wird eine potentielle Gefahr von unseren Sinnesorganen registriert, gelangt dieses Signal blitzschnell an unser Gehirn. Wenn die Gefahr oder Situation bereits schon erlebt wurde, wird das Signal über unsere Grosshirnrinde direkt an das limbische System weitergeleitet, unserer "Gefühls-Schaltzentrale". Ein spezieller Bereich in diesem System, der sogenannte Mandelkern, veranlasst dann den Körper, die entsprechenden Flucht- oder Kampf-Reaktionen zu aktivieren.

 

- Der Körper fängt an, über unsere Nebennieren Stresshormone wie Adrenalin oder Kortisol auszuschütten. Dies führt zur Aktivierung und Reizung des vegetativen Nervensystems; unsere Anspannung steigt.

- Der Herzschlag und Blutdruck wird erhöht, um mehr Sauerstoff zu transportieren.

- Die Skelettmuskulatur wird stärker durchblutet, damit wir für Flucht- oder Kampfsituationen bereit sind.

- Unsere Pupillen weiten sind, damit wir besser sehen können.

- Die Nerven sind angespannt und wir richten unseren gesamten Fokus auf die Gefahrenquelle. Gleichzeitig wird alles andere ausgeblendet und ein sogenannter "Röhrenblick" entsteht.

 

Normalerweise reduzieren sich diese Symptome, sobald die Gefahrenquelle nicht mehr vorhanden ist. Jedoch bleiben wir noch einige Zeit in diesem Zustand, bis die Stresshormone im Körper wieder abgebaut sind. Ist der Film gestartet, muss dieser dann gänzlich ablaufen.

 

Was passiert nun aber, wenn eigentlich gar keine "richtige" oder "lebensbedrohliche" Gefahrenquelle vorhanden ist? Für den Organismus spielt dies keine Rolle, denn selbst die Vorstellung oder die Erinnerung (die sogenannte Konditionierung) kann ausreichen, um diese Mechanismen sogar unwillkürlich zu aktiveren. Panikattacken, Prüfungsängste, Flugangst oder Phobien sind nur einige der möglichen Beispiele, in der die interpretierte Gefahr nicht mit der ausgelösten Angstreaktion übereinstimmt.

 

Bei Menschen, die unter einer oder mehreren Ängsten leiden, ist der Mandelkern besonders stark auf "Gefahr" trainiert, auch wenn eigentlich gar keine lebensbedrohliche Situation gegeben wäre. Da diese Mechanismen oftmals tief im Unterbewusstsein verankert sind, lassen sich diese auch am Besten mit Hilfe des Unterbewusstseins lösen.

Leiden Sie an Panikattacken, Flugangst, Prüfungsangst oder anderen Phobien? Lesen Sie hier weiter, wie Sie Ihren Ängsten effektiv den Kampf ansagen können.

 

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Autor Flavio Bolla Google

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